

129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, 24.-27. 4. 2012
http://chirurgie2012.de
6. Nordkongress Urologie, 10.-12. 5.2012
http://nordkongress.de
Bitte besuchen uns auch an unserem Stand.
Wir freuen uns, Sie im Rahmen des Hauptforums Prostatakarzinom III (Programm) bei unserem Vortrag “Estramustinphosphat in der Behandlung des Castrations Resistenten Prostata-Carcinoms – Analyse der Behandlungsdaten von 152 Patienten” begrüßen zu dürfen.
93. Deutscher Röntgenkongress, 16.-19. 5. 2012
http://roentgenkongress.de
SAINT 2012, 05.-06. 10. 2012
8. Symposium für angewandte interventionsradiologischen Techniken
http://saint-kongress.de
Vielversprechende Validierung von Tumornekrosen beim HCC nach Embolisation
Ein lebhaftes Echo fand die Verleihung des Matthias-Lorenz-Forschungspreises am 23.02.2012 auf dem Dt. Krebskongress in Berlin.
Die von der PharmaCept GmbH erstmalig gestiftete und mit 3.000,- € dotierte Auszeichnung soll nun alle zwei Jahre an Wissenschaftler für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der regionalen Tumortherapie vergeben.
In diesem Jahr ging der Preis an die interdisziplinäre Arbeitsgruppe um Dr. Braren, TU München für die Arbeit: „Validation of preclinical multiparametric imaging for prediction of necrosis in hepatocellular carcinoma after embolization”.
Das Preiskomitee honorierte damit die Forschungen zur präklinischen Validierung von Tumornekrosen beim hepatozellulären Karzinom (HCC) nach transarterieller Embolisation (TAE). Diese vielversprechende Technik zeigt frühzeitig die Entwicklung von Tumornekrosen beim HCC auf, und somit einen Ansatz für neue Therapiestrategien bei HCC.
(Quelle: M. Schuck, Weimar)
Das kolorektale Karzinom ist eines der drei häufigsten Karzinome beim Menschen mit einer weltweit zunehmenden Inzidenz. Die Entwicklung von Lebermetastasen hat für jeden Patienten eine wesentlich schlechtere Prognose zur Folge. Unabhängig von den verbesserten diagnostischen und chemotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten sowie der Einführung verbesserter Resektionsmethoden können doch die meisten dieser Patienten nicht mehr geheilt bzw. nur bedingt vor Tumorrezidiven geschützt werden. Neben dem dringenden Bedarf der Entwicklung neuer wirkungsvollerer Medikamente besteht aber auch die Möglichkeit, insbesondere bei Patienten mit einem isolierten, auf die Leber fokussierten Krankheitsverlauf, bekannte moderne Therapeutika in neue innovative Therapiekonzepte einzubringen. Moderne Chemoembolisationsverfahren können solche Konzepte zum Erfolg führen. Unter Einsatz abbaubarer Stärkemikrosphären (DSM) konnte in der Vergangenheit bereits diese Art von Therapieerfolg nachgewiesen werden. Es ist nun das Ziel einer Forschungskooperation zwischen der PharmaCept GmbH und der Universität Marburg, die Häufigkeit von Tumorrezidiven in der Leber nach Operation zu verringern.
Die steigende Inzidenz des Prostatakarzinoms, die bessere Früherkennung, das höhere Lebensalter und der bessere Allgemeinzustand der Prostatakarzinom-Patienten haben zu einer steigenden Erkrankungszahl von Patienten geführt, die an einem hormonrefraktären Prostatakarzinom (HRPC) leiden und einer nicht interventionellen Therapie bedürfen beziehungsweise nach dieser verlangen. Dabei empfiehlt die internationale Studienlage derzeit eine zytostatische Therapie mit Docetaxel. Es gibt jedoch einen Teil der an einem hormonrefraktären Prostatakarzinom erkrankten Patienten, der wegen Nebenwirkungen eine solche zytostatische Therapie ablehnt, abbricht oder wegen Kontraindikationen für eine derartige Therapie nicht geeignet ist. Darüber hinaus besteht auch noch häufig ein Behandlungsanspruch nach Abbruch der Chemotherapie. Insbesondere in dieser finalen oder zumindest präfinalen Erkrankungssituation steht eine Vielzahl von Substanzen zur Verfügung, über deren Wirkung keine abschließenden Erkenntnisse vorliegen. Über die Wirkung und die Vorteile einer Therapie mit Estramustinphosphat (EMP) gibt es umfangreiche zum Teil divergierende Studienergebnisse. Aktuelle Publikationen (Petrylak, Tannock, Oh, Bamias, Böhmer, Fizazi) befürworten weitgehend den Einsatz von Estramustinphosphat (EMP). Über eine Zusammenarbeit mit dem Interessenverband IQUO e.V., einem Arbeitskreis niedergelassener Uro-Onkologen, wurde eine vertragliche Vereinbarung geschlossen, die Wertigkeit von Estramustin (EstraCept®) in dieser Patientenpopulation zu ermitteln. Die dafür notwendige dreiarmige NIS soll noch vor dem Sommer 2011 gestartet werden.
Taschenbuch-Vorstellung
Die Erstausgabe unseres Taschenbuchs „Lokoregionäre Tumortherapie“ (hrsg. v. Prof. H.-J. Schmoll, Prof. J. Boese-Landgraf, Prof. K. Hauenstein) hat viel Zuspruch erfahren. Sie ermöglicht, sich einen schnellen Überblick zu Fragen der intraarteriellen Applikationen von Chemotherapeutika zu verschaffen. Dies freut uns um so mehr, da wir auch zunehmend Anfragen aus dem nicht-deutschsprachigen Raum bekommen. Wir haben uns deshalb entschieden, im kommenden Jahr eine erweiterte englischsprachige Ausgabe zu veröffentlichen. Namhafte Spezialisten haben ihre Teilnahme an dieser Ausgabe bereits zugesagt. Solange der Vorrat reicht, kann die erste Auflage des Taschenbuchs bei uns abgerufen werden. Für Ihr Interesse bedanken wir uns herzlich.
Eine Leseprobe finden Sie hier.
